Tipps zur Körpersprache:
Körpersprache beim Vorstellungsgespräch
1. Auf Glaubwürdigkeit achten
Vorstellungsgespräche haben teilweise den Charakter eines Schauspiels, aber trotzdem sollte man seine Grenzen kennen, da sonst die Gefahr besteht, unglaubwürdig zu wirken. Wenn Sie eher introvertiert sind, wirken Sie wenig überzeugend, wenn sie anfangen Offenheit zu "spielen". Extrovertierte Bewerber sollten sich nicht künstlich zurückhalten.
2. Aufrechte Körperhaltung einnehmen
Ein aufrechter Gang strahlt Selbstvertrauen aus. Darum Kopf hoch, Brust raus, den Blick über die Horizontlinie entrichten. Überzeugen wird eine aufrechte Haltung allerdings nur, wenn sie mit lockeren Bewegungen einhergeht. Wer sich bewegt, als hätte er einen Stock verschluckt, strahlt Unfähigkeit zur Spontanität aus.
3. Entspannt sitzen
Ungeschickt wäre es z.B. sich auf die Vorderkante des Stuhls zu setzen, da das eher unsicher wirkt. Passender wäre es, die gesamte Sitzfläche auszufüllen, jedoch nicht in den Stuhl hineinzufallen. Auch zu lässiges Sitzen wirkt weniger positiv.
4. Beweglich bleiben - auch im Sitzen
Durch Stress entsteht im Körper häufig Anspannung. Dies kommt zum Vorschein, wenn z.B. der Nacken steif wird. Daher sollte man seine Sitzposition immer wieder ändern und auch darauf achten, sich stets dem jeweiligen Gesprächspartner zuzuwenden.
5. Gestik
Kraftvolle und bestimmte Gesten verraten Selbstsicherheit. Sich kratzen, an sich herumzupfen und andere nervöse Gesten enthüllen Anspannung und Unsicherheit. Wer Gesten eher vermeidet, wirkt eingeschüchtert. Mit dem Einsatz der Hände, zur buchstäbliche Unterstreichung des Gesagten, kann ein positiver Effekt erzeugt werden, besonders wenn die Gestik rhythmisierend wirkt.

6. Mimik
Die Mimik spiegelt einen Teil unserer Grundstimmung wieder. Wenn wir uns freuen, zeigen wir typische Gesichtsausdrücke, ebenso wenn wir uns ärgern, uns ekeln oder traurig sind. Diese Mimiken sind angeboren. Am unerträglichsten ist ein Mensch, wenn er das Gesagte ohne jede fühlbare Empfindung verlauten lässt. Dadurch wirkt das Gesagte wie auswendig gelernt und der Sprecher erscheint unglaubwürdig. Mimische Signale sind nicht nur wichtig beim Sprechen, sondern auch beim Zuhören, denn dadurch wird das Interesse signalisiert, das der Sprecher erwartet.
7. Ein freundliches Lächeln
Ein allgemein freundlicher Gesichtsausdruck gibt dem ganzen Auftreten eine warme Note.
Achtung: Dabei meint man kein krampfhaftes Dauergrinsen!
8. Blickkontakt aufrechterhalten
Wer den Blick abwendet, wirkt unsicher, desinteressiert, unaufmerksam, schüchtern oder als hätte er etwas zu verbergen. Wer anderen ruhig in die Augen schaut, erweckt Vertrauen, Interesse und Offenheit. Man sollte aber trotzdem den Gesprächspartner nicht ständig ansehen, denn das könnte wiederum als Aggression gewertet werden.
9. Ruhig sprechen
Das bedeutet, die eigene Aussprache so klar und deutlich wie möglich zu halten. Unterstützt wird dies durch gezielt gesetzte Atempausen. Tendiert man eher zum Nuscheln, so sollte vorher ausgiebig trainiert werden.
