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11 Tipps für einen gelingenden Start im neuen Job!
- Der erste Eindruck ist immer sehr wichtig. Aus diesem Grund sollest Du gerade in den ersten Arbeitstagen einen "guten Eindruck" hinterlassen. Erscheine pünktlich und ausgeschlafen am Arbeitsplatz. Eine durchgezechte Nacht zur Feier der neuen Tätigkeit solltest Du vermeiden. Deine neuen Kollegen wissen noch nicht, dass Du eine Bereicherung für die gemeinsame Arbeit darstellst und beurteilen Dich nach dem, was offensichtlich ist. Krankheit, Kopfschmerzen usw. sind nicht förderlich.
- Beim Rundgang durch das Haus und der formalen Vorstellung der Mitarbeiter solltest Du gute Umgangsformen zeigen. Sei nicht lässig in der Grußform. Offenheit und Interesse wirken in der Regel immer gut. Versuchen möglichst gut, Dir Gesichter, Namen und Funktionen der Mitarbeiter einzuprägen.
- Der gesunde Menschenverstand zählt! Sei besonders in den ersten
Tagen aufmerksam und mach Dir sich ein Bild von Deiner neuen Firma
und den Mitarbeitern.
- Nutze Möglichkeiten wie Kaffeepausen oder Mittagessen zur Kontaktaufnahme zu Deinen Kollegen.
- Achte auf die vorherrschenden Bedingungen. "Softfacts" wie Umgang zwischen den Mitarbeitern, Themen, die besprochen oder ausgelassen werden, Befindlichkeiten von Mitarbeitern und Werte, die im Unternehmen gelten usw., sind wichtig für Deine Integration.
- Gibt es einen Dresscode? Wie kleiden sich die Mitarbeiter?
- Da viele neue Arbeitsabläufe anstehen, solltest Du Dich nicht genieren, zu fragen. Deine Kollegen werden verstehen, dass z.B. organisatorische Fragen aufkommen. Vermeide dennoch in fachlicher Hinsicht Trivialfragen, die Du aufgrund Deiner Ausbildung wissen solltest. Lese lieber zu Hause nochmals nach, wie sich die Dinge verhalten und frage gezielt auf "höherem Niveau".
- Spiele nicht gleich den "Überflieger". Durch Aufmerksamkeit und Lernbereitschaft sicherst Du dir eher das Wohlwollen Deiner Kollegen als durch überzogene Spitzenleistungen und das Vertuschen von Fehlern, die jeder in der Anfangsphase macht. Vermeide in der ersten Zeit auch offene Kritik an Methoden, die Usus sind, "da Sie das besser wissen". Gib Dir und den Kollegen etwas Zeit für Veränderungen.
- Wie sind die Arbeitszeiten geregelt? Da in vielen Fällen nicht vertraglich festgelegt wird, wie Deine Arbeitszeiten liegen, solltest Du im Zweifel Deine Kollegen fragen, wann üblicherweise begonnen wird und wann der Arbeitstag endet.
- Achte auf die "Privatsphäre" Deiner Kollegen. Soll heißen, dass Du Dich z.B. nicht einfach an deren Arbeitsmaterial bedienen solltest und dies womöglich nicht einmal nachfüllst.
- Überleg es Dir gut, ob und wie Du Aussagen gegenüber Deinen neuen Kollegen, in Bezug auf Deinen Arbeitsvertrag und Deine Bezüge und Leistungen, treffen, falls das in einem Gespräch angeschnitten wird. Bedenke das hohe Konfliktpotenzial.
- Solltest Du durch das Unternehmen nicht automatisch einen Mentor zur Seite gestellt bekommen, ist es nach wenigen Wochen ratsam, selbständig einen Mitarbeiter mit solidem "Standing" ausfindig zu machen, der Neueinsteiger wie Dich ein wenig unterstützt.
- Achte darauf, wie Du und Deine Leistungen im Unternehmen "angenommen" werden. Falls es zu Konflikten kommt, sollte es Dich nicht völlig unvorbereitet treffen. Hier helfen oft Personen Deines Vertrauens, oder, in schwerwiegenderen Fällen, Gespräche mit Chef oder Betriebsrat weiter.
- Bitte Deinen Vorgesetzten nach 6-8 Wochen um ein Resümee Deiner bisherigen Einarbeitungszeit. Was läuft gut? Was weniger? Solche Gespräche unterstreichen Deine sozialen Kompetenzen und Lernbereitschaft.
